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Am Dienstagvormittag wurde die Feuerwehr Pohlheim zu einem abgestürzten Ultraleichtflugzeug in die Straße „Am Trieb“ in Watzenborn-Steinberg alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt zum Segelflugplatz entdeckten die Einsatzkräfte das abgestürzte Flugzeug auf einem Feld. Ersthelfer hatten bereits mit Reanimationsmaßnahmen bei den beiden Insassen begonnen. Die Feuerwehr übernahm diese umgehend bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend wechselten sich Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst bei den Wiederbelebungsmaßnahmen ab. Parallel dazu wurde aufgrund der bestehenden Brandgefahr der Brandschutz mit drei C-Rohren sichergestellt.
Beide Insassen wurden unter laufender Reanimation mit Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Eine Feuerwehrangehörige begleitete einen der Transporte und unterstützte weiterhin die medizinischen Maßnahmen. Trotz aller Bemühungen erlagen beide Personen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Im weiteren Verlauf wurde der Bereich um das Flugzeug weiträumig abgesperrt, da von dem nicht ausgelösten Gesamtrettungssystem eine Explosionsgefahr ausging. Die Sprengladung konnte durch die Sprengstofftechniker vom LKA kontrolliert gesprengt werden.

Nach mehr als sechs Stunden Einsatzdauer bei großer Hitze konnten die ersten Kräfte zum Feuerwehrhaus zurückkehren. Der Einsatz war jedoch noch nicht beendet. Neun Einsatzkräfte rückten anschließend erneut mit einem Löschfahrzeug zur Unfallstelle aus, um die Bergungsarbeiten des Abschleppdienstes zu unterstützen. Dabei wurde erneut der Brandschutz sichergestellt und eine Tragfläche des Flugzeugs mit technischem Gerät abgetrennt.
Nach rund achteinhalb Stunden konnte der Einsatz schließlich beendet werden.

Die Feuerwehr Pohlheim ist in diesen schweren Stunden mit ihren Gedanken bei den Angehörigen und Hinterbliebenen der Verstorbenen.

Im Einsatz war die Feuerwehr Pohlheim mit einem erweiterten Löschzug, die Feuerwehr Linden mit dem Tanklöschfahrzeug. Außerdem verschafften sich Kreisbrandinspektor Mario Binsch und Bürgermeister Andreas Ruck ein Bild der Lage. Darüber hinaus waren der Rettungsdienst mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen, zwei Rettungswagen, dem Medical Intervention Car sowie dem Rettungshubschrauber aus Fulda vor Ort. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen, dem Kriminaldauerdienst sowie den Sprengstofftechnikern vom LKA im Einsatz. Ebenfalls an der Einsatzstelle vertreten war die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und die Notfallseelsorge.

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