Am 26. September führte die Feuerwehr Pohlheim mit den Löschzügen Nord und Süd eine Alarmübung durch. Das Übungsszenario umfasste einen Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf der K162 zwischen Pohlheim-Grüningen und Langgöns.
Insgesamt galt es, fünf Personen zu versorgen. Dabei wurde die Feuerwehr durch die Notfallsanitäter-Auszubildenden des DRK Rettungsdienst Mittelhessen unterstützt. Die verletzten Personen wurden durch Mimen der realistischen Unfalldarstellung des DRK Friedberg dargestellt. Vier der Verletzten mussten aus den PKW in verschiedenen Lagen befreit werden. Dabei war es notwendig, die Fahrzeuge zunächst fachgerecht zu sichern und zu stabilisieren. Anschließend wurden die Verletzten mit verschiedenen Rettungsgeräten aus den Fahrzeugen befreit und durch die Auszubildenden des Rettungsdienstes versorgt. Der Rettungsdienst wurde dabei durch einen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und einen Leitenden Notarzt koordiniert. Anschließend wurden die Unfallbeteiligten in ein fiktives Krankenhaus verbracht und dort einem Arzt übergeben.
Im Anschluss an die Übung wurden alle Teilnehmer mit Essen und Getränken versorgt und besprachen die Ausbildung kurz nach.
Wir möchten uns sehr herzlich beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen und dem DRK Kreisverband Marburg-Gießen bedanken, der neben der Teilnahme an der Übung mit den Bereitschaften aus Lich und Gießen auch die Verpflegung mit der Schnelleinsatzgruppe Versorgung sicherstelle. Außerdem möchten wir uns beim Abschleppdienst Schnabel und der Ordnungspolizei der Stadt Pohlheim bedanken, die uns insbesondere bei der Vorbereitung des Übungsszenarios unterstützen. Unser Dank gilt auch ganz besonders der realistischen Unfalldarstellung des DRK Friedberg und dem Fachdienst Gefahrenabwehr unter Anderem mit der Leitstelle, die uns die Übung ebenfalls in dieser Form erst ermöglichten.
