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An einem Reanimationslehrgang hatten über 20 Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Pohlheim am Universitätsklinikum in Gießen teilgenommen. Der Leiter des Herzkatheterlabors Prof. Dr. Holger Nef begrüßte die Feuerwehrangehörigen und teilte ihnen den Ablauf des Lehrgangs mit.
Oberarzt Dr. Matthias Bayer informierte die Feuerwehrangehörigen über das Erkennen von Situationen in denen ein Herzinfakt vorliegt und nannte die einleiteten Maßnahmen bis zur Durchführung von Herzdruckmassagen. Anhand einer Statistik wurde gezeigt, wie es um die Hilfsbereitschaft in einer solchen Situation bestellt ist. Stadtbrandinspektor Schöps zeigte sich erschrocken, dass in den Skandinavischen Ländern die Hilfsbereitschaft größer sei, als in Deutschland.
Nach einem Herzinfakt sei es wichtig, als erstes den Zustand des Betroffenen zu überprüfen. Danach müsse sofort der Notarzt gerufen werden. Bis zum Eintreffen des Notarzt und des Rettungsdienstes sei es wichtig, den Brustkorb des Patienten 100 Mal pro Minute fünf Zentimeter nach unten zu drücken. Bei der Herzdruckmassage kann es zudem hilfreich sein, an bestimmte Songs zu denken, dann ist es leichter den richtigen Rhythmus einzuhalten. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Refrain vom Lied des Bee-Gees-Hits "Stayin Alive", der wiederum auch gut zur Thematik passt.

Nach dem theoretischen Teil wurden zwei Gruppen gebildet. Die erste Gruppe konnte an Übungspuppen unter fachkundiger Aufsicht die Herzdruckmassage und die Beatmung üben und die zweite Gruppe konnte sich einen Einblick in das Herzkatheterlabor verschaffen, welches von Herrn Prof. Dr. Nef und der Assistenzärztin Frau Dr. Helmig erklärt wurde. Horst – Jürgen Briegel war beeindruckend von den Möglichkeiten, welche hier an dem Universitätsklinikum für die Herzpatienten durchgeführt werden könne.
Zum Schluß bedankte sich Stadtbrandinspektor Schöps bei allen Beteiligten für die Durchführung eines solchen lebenswichtigen Lehrganges.

BuMa Feuerwehr Pohlheim

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