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Im Rahmen eines Zwischentestes erfolgte in der Mitte des Lehrganges am vergangenen Donnerstag eine Standortbestimmung für die Teilnehmer des Lehrganges.
Hierfür hatte Jochen Korn einen Test mit ca. 30 Fragen rund um die Anatomie des Körpers, die Funktion der Atmung, Aufbau des Herzes und die dessen Funktion für die Teilnehmer vorbereitet. Zufrieden zeigten sich die Lehrgangsverantwortlichen mit dem erreichten Ergebnis. Entsprechend der Auswertungsberechnung der Handelskammer mit prozentualem Ergebnisschlüssel, konnten alle Teilnehmer Ihren Stand im oberen Niveau bestätigen. Mit berechtigtem Stolz korrigiert der Lehrgangsleiter die wenigen Fehler.

Der Prüfung vorangegangen waren bisher 4 Donnerstage und 4 Samstage an denen die Teilnehmer durch das Team von Jochen Korn (Firma Vitracon) in die aktuellsten Standards der Notfallbehandlung eingewiesen wurden. Ebenfalls am Donnerstag war der Ärztliche Leiter des Landkreises Gießen Doktor Simon Little zu Gast und konnte sich von dem Ausbildungsstand der Teilnehmer ein Bild machen. Mit Tipps aus der täglichen Praxis forderte er die Teilnehmer zur Umsetzung der erlernten Strategie im Umgang mit Notfallpatienten auf.

Standen zu Beginn des Lehrganges, seit Samstag den 24.08.2013, die theoretischen Bausteine zunächst im Vordergrund, wurden in der Folge im Praktischen die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen erlernt. Ein Novum im Bereich der Feuerwehr-Sanitäter Ausbildung stellt der Gebrauch einer Atemhilfe, der sogenannten Larynx-Maske, dar. Die Handhabung und der sichere Umgang wurden intensiv trainiert.
Am letzten Samstag wurden die Teilnehmer durch die beiden im Rettungsdienst tätigen Organisationen des Landkreises Gießen in der praktischen Ausbildung unterstützt. Durch Jan Buchtaleck (Rettungsdienst Mittelhessen) und Matthias Puckett (Johanniter Linden) wurden die aktuellen Rettungsdienstfahrzeuge vorgestellt und ausgiebig erläutert. Die Teilnehmer mussten den Umgang mit verschiedenen Stützsystemen erlernen, die bei Verletzungen des Knochenskelettes ihre Anwendung finden. Das Lagern von kranken Patienten und die Möglichkeiten des Transportes wurden von den Ausbildern geschult.

Aus den Reihen der Teilnehmer wurde bisher ein überwiegend positives Feedback über den Lehrgang geäußert. Nachdem zu Beginn das Teilnehmerfeld nochmal rotierte, zeigen sich die Verbliebenen motiviert und loben insbesondere den hohen Anteil an praktischem Training. Alle sind sich darüber einig, dass dieser Lehrgang jedem persönlich einen Benefit bringen wird, sollte es mal zu einem Notfall im Feuerwehr-, Privaten- oder Beruflichen Bereich kommen.

Nur schnelle Hilfe und sicheres handeln rette Leben. Der Lehrgang wird am 14.09.2013 mit einer praktischen und theoretischen Prüfung abgeschlossen.

Auch die Feuerwehr Pohlheim nimmt an diesem Pilotprojekt vom Landkreis Gießen teil. Bereits bei einem Verkehrsunfall mit 4 verletzten Personen (siehe Einsatz-News vom 24.08.2013) hat sich dieser Lehrgang ausgezahlt. Vor Eintreffen des Rettungsdienstes konnten die verunfallten Person von den geschulten Feuerwehrsanitätern qualifiziert Erstversorgt werden.
Die Feuerwehr Pohlheim ist danach bestrebt sich von Tag zu Tag verbessern, um eine noch bessere Qualität abliefern zu können. Jeder Feuerwehreinsatz ist speziell. Daher ist es wichtig gezielte Ausbildungen durchzuführen, um für jedes Einsatzszenario optimal vorbereitet zu sein.

BuMa Feuerwehr Pohlheim

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