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Zu zwei parallelen Verkehrsunfällen mit mehreren Verletzten und einem eingeklemmten Patienten, wurde die Feuerwehr Pohlheim auf die Landesstraße 3131, zwischen Pohlheim Dorf-Güll und der ehemaligen B488 (jetzt L3053, Strecke Lich-Butzbach), alarmiert. 
Aufgrund von überfrierender Nässe kam es zu beiden Verkehrsunfällen mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Drei Personen wurden hierbei verletzt und eine weitere Person so schwer, dass sie später ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus erlag.
Der erste Unfall ereignete sich ca. 200m nach dem Ortsausgang Pohlheim Dorf-Güll in Richtung L3053, hier überschlug sich ein Fahrzeug und blieb auf dem Dach im Straßengraben liegen. Eine Person wurde hierbei verletzt und von der Besatzung des ersteintreffenden Löschfahrzeug erstversorgt. Die weitere Versorgung wurde dann von einer Rettungswagenbesatzung übernommen. 
Der zweite Unfall ereignete sich nicht wie zuerst mitgeteilt auf der L3131, sondern auf dem Straßenstück der L3053 zwischen Einmündung Pohlheim Dorf-Güll und Lich Eberstadt. Die Zuständigkeit liegt hier eigentlich bei der Feuerwehr Lich, jedoch waren wir bereits mit einem Großaufgebot auf der Anfahrt und übernahmen den Einsatz im Rahmen der erheblichen Dringlichkeit. Sofort wurde zur Unterstützung und für Absperrmaßnahmen noch die Feuerwehr Lich aus Richtung Lich Eberstadt hinzu gefordert, da die drei verunfallten PKW's beide Fahrspuren vollständig blockierten. 
An dieser Einsatzstelle versorgte der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug bereits einen Patienten, die Versorgung zweier weiterer Patienten wurde sofort durch speziell ausgebildete Feuerwehrsanitäter übernommen. Da nicht klar war ob sich eventuell weitere Personen in den Unfallwagen befunden hatten, wurde die Umgebung ausgeleuchtet und mit Einsatzkräften mit Wärmebildkameras abgesucht. Die Suche blieb glücklicherweise ergebnislos, sodass es bei den drei Patienten blieb. 
Im Einsatz war die Feuerwehr Pohlheim, die Feuerwehr Lich, fünf Retungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Technische Einsatzleitung Rettungsdienst, die Polizei mit mehreren Streifenwagen, die Straßenmeisterei, der Bauhof der Stadt Pohlheim mit Streufahrzeugen, eine Fachfirma zur Reinigung der Straße und ein Gutachter zur Feststellung des Unfallhergangs. 
Die L3131 und die L5053 waren für mehrere Stunden voll gesperrt. 
 
Für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Bearbeitung der schwierigen zeitgleichen Einsätze, bedankt sich die Feuerwehr Pohlheim ausdrücklich bei der Feuerwehr Lich und allen weiteren eingesetzten Kräfte. 
 
 
 
BuMa Feuerwehr Pohlheim 
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